F-CELL World Drive: Europa adé – Welcome USA

Manchmal war es nur ein kurzer neugieriger Blick; ab und zu ein schüchternes Umdrehen. Oft fassten die interessierten Beobachter aber auch den Mut und stellten Fragen; wollten „einfach nur mal anfassen.“ Die Neugierde der Menschen überrascht nicht. Es kommt nicht jeden Tag vor, dass drei grüne Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL Fahrzeuge sich aufmachen, um 14 Länder über vier Kontinenten zu bereisen und dabei rund 30.000 km zurücklegen werden – und das ausschließlich mit reinem Wasserstoff angetrieben.

Am 29. Januar startete der F-CELL World Drive in Stuttgart und wird nach 125 Tagen Anfang Juni wieder dort ankommen. Ziel der Tour ist es, die technische Reife und Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle zu demonstrieren und gleichzeitig auf die Notwendigkeit einer flächendeckenden Wasserstoff-Infrastruktur aufmerksam zu machen.

Doch dabei dreht sich nicht alles nur um die Vorstellung der innovativen Brennstoffzellentechnik. Es geht auch um die Geschichten „neben der Straße“. So werden Wissenschaftler, Erfinder und innovative Köpfe ebenso vorgestellt, wie Künstler und Menschen, die durch ihre Ideen, ihr Handeln und Visionen zeigen, dass jeder ein kleines Stück für eine grüne Umwelt leisten kann.

Auf der mehr als 3.000 Kilometer langen Strecke durch den Süden Europas haben sich die Fahrzeuge bereits bewährt. Egal ob es durch Frankreich, Spanien oder Portugal ging – die Autos standen ihren Mann; oder besser ihrer Brennstoffzelle. Ein kurzer Blick in die Welt der Fakten:

  • Durchschnittsverbrauch: 1,18 Kilogramm Wasserstoff auf 100 km. Das entspricht 4,01 Liter Diesel – bei ganz normalem Betrieb in Stadt, Landstraße, Autobahn!
  • Gesamtverbrauch: 114,96 Kilogramm Wasserstoff – und 5,0 Kilogramm Kaffee.
  • Längste bisher zurück gelegte Strecke: Genau 320 Kilometer.
  • 20 Fachjournalisten haben die Tour bislang begleitet, ein Vorstand (Dr. Thomas Weber), ein Direktor (Prof. Herbert Kohler), und zwei chinesische Glücksbringer (Geschenk von Journalisten, im Jahr des Hasen).
  • Was sonst: 1 Strafzettel Team-Mitglied (Stopp-Schild missachtet!), 1 Strafzettel Journalist (logisch: zu schnell gefahren); 1 x Reifenwechsel (Technik-Anhänger), 1 neuer Blackberry für Arwed (Tour-Chef), 1 x Erkältung,  3 x Sonnenbrand (!), 3 x verlorene Zangen, 1x Beinahe-Überfall.
  • Und unzählbar: Heftige Diskussionen und entspannte Plaudereien, dumme Sprüche und kluge Ratschläge, Gänsehäute vor lauter Schönheit von Natur, Stadt und  Reiseromantik.

Unbeschadet in den USA angekommen, absolviert der F-CELL World Drive seit dem 25. Februar seine zweite Etappe in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und vielleicht auch der ein oder anderen Wasserstofftankstelle. Von Fort Lauderdale an der nordamerikanischen Ostküste geht es auf die erste nordamerikanische Etappe nach New Orleans. Insgesamt legen die Fahrzeuge in den USA und Kanada rund 7.500 Kilometer zurück, bis sie von Seattle aus ihre Reise nach Australien fortsetzen.

Auf dem offiziellen F-CELL World Drive-Blog wird weiterhin regelmäßig über die Tour berichtet.

Aggregiert finden sich alle Informationen rund um die Tour auch in englischer Sprache auf Facebook .


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