„Off Duty“: Der StuttgArtist

Unsere Mitarbeiter  sind nicht nur während ihrer Arbeitszeit motiviert, sondern engagieren sich oft auch in ihrer Freizeit in sozialen und anderen außergewöhnlichen Projekten. Diese wollen wir in der Reihe „Off Duty“ kurz vorstellen. Den Anfang macht Christoph Bubeck, der StuttgArtist.

Chrsitoph Bubeck

Um was geht’s?
Um die Liebe zu echter, handgemachter Musik – fernab von anspruchslosen TV-Casting-Formaten und pampigem Einheitsbrei aus dem Radio.

Wie kam es dazu?
Als ich vier Jahre alt war, schenkten mir meine Eltern die erste Gitarre. Mittlerweile besitze ich knapp ein Dutzend.
Richtig zu spielen lernte ich allerdings erst in in den Jahren 1995-2009 mit meiner Band „feelyoung“. Im vergangenen Sommer habe ich dann an der Hochschule der Medien in Stuttgart das Fach „Audio-Produktion“ belegt und dann mit den Kommilitonen und dem angereicherten Know-how meinen Song „Future“ neu instrumentiert.

Was waren die Highlights?
Neben den unzähligen Konzerten von Ravensburg bis Kiel und der damaligen Band-Kameradschaft, kürzlich der lustige No-Budget-Video-Dreh zu „Future“ in der Mercedes-Benz Arena.

In punkto Emotionalität nicht zu übertreffen war die Akustikgitarren-Version von „Stille Nacht“ auf der Weihnachtsfeier des Deutschen Kontingents im KFOR-Hauptquartier in Pristina/Kosovo (1999). Die Erkenntnis, dass Musik keine sozialen und hierarchischen Grenzen kennt durfte ich mit einem deutschen Major ebenso teilen, wie mit einem sehr versierten Daimler-Kollegen.

Wie motivieren Sie sich nach acht Stunden Arbeit?
Meine Werkstudentenstelle ist zwar auf 20 Stunden/Woche begrenzt, jedoch sollte meines Erachtens jedes „Arbeitstier“ einen Ausgleich zum Beruf leben, um jeden Tag frisch motiviert zur Arbeit gehen zu können. Dieser Ausgleich kann der abendliche Waldlauf, das Lesen eines guten Buches oder eine Partie Hallen-Halma sein. In meinem Fall brauche ich für meine musikalische Berufung jedoch keine Motivation.

Wie geht’s weiter?
Nach Abschluss meines Studiums werde ich meine textlichen und musikalischen Entwürfe sortieren und ein Album schreiben. Den gewünschten Drehort für das zweite Video habe ich schon im Kopf. Wenn ich Förderer oder Projektunterstützer im Daimler-Konzern fände, würde ich gerne im großen Windkanal und auf dem Hochhaus mit dem Stern ein Musik-Video zum Thema (Strahl-) Kraft und Energie drehen. Das wäre dann ebenso innovativ und noch nie da gewesen, wie die Mercedes-Benz-Arena-Nummer. Vom Erfolgspotential durch passive Viralität ganz zu Schweigen.

Was arbeiten Sie bei Daimler?
Während meines Studiengangs Werbung und Marktkommunikation an der Hochschule der Medien (HdM)  habe ich im Kommmunikationsbereich mein Pflichtpraktikum absolviert und im Anschluss einen Werkstudenten-Vertrag bei Web-Communications angenommen. Ende Februar gebe ich meine Abschlussarbeit zum Thema „Erfolgspotentiale im Non-Profit-Marketing via Facebook“ ab. Leider war im Moment keine Übernahme in eine Festanstellung möglich; aber man sieht sich ja bekanntlich immer zwei Mal im Leben…


 

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