Kinderaugen zum Glänzen bringen

Schenk ein LächelnJedes sechste Kind in Deutschland lebt in Armut.
Mit unserer Aktion „Schenk ein Lächeln“ wollten wir Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, mit Weihnachtsgeschenken überraschen. Nachdem die Aktion schon 2 Jahre lang erfolgreich von unseren Kollegen in Berlin durchgeführt wird (Der Daimler-Blog berichtete bereits hier und da), wollten wir in diesem Jahr ebenfalls mit von der Partie sein und haben im Stabsbereich des Vorstandsvorsitzenden Dr. Zetsche gestartet.

Jeder der wollte, packte bei unserer Aktion ein Geschenk für Kinder aus sozial schwachen Familien. Dazu stellte das Unternehmen Weihnachtskartons zur Verfügung, die mit schönen und nützlichen Dingen befüllt werden konnten. Als Partner hatten wir uns die Schwäbischen Tafeln ausgesucht, an die die Päckchen übergeben werden sollten.

Ab Mitte November konnten sich die Mitarbeiter bei uns im Büro die Kartons abholen. In einem beigelegten Flyer standen Tipps und Geschenkideen zum Füllen der Pakete. Zusätzlich bekamen die Mitarbeiter noch ein klebendes Etikett, das beschrieb, ob sich ein Junge oder ein Mädchen am meisten über das Geschenk freuen würde.

Je näher der Übergabetermin rückte, umso mehr waren unsere Kartons gefragt. Teilweise nahmen sich Kollegen bis zu 10 Kartons auf einmal mit und wir Praktikanten mussten häufig für Nachschub sorgen. Oft erzählten uns die Mitarbeiter von ihren verschiedenen Ideen und berichteten, wie begeistert ihre eigenen Kinder von der Aktion waren, mit denen sie gemeinsam die Päckchen packten. Es wurde sich wahnsinnig viel Mühe gegeben. Die Kartons waren häufig liebevoll dekoriert. Einige von ihnen zierten weihnachtliche Sticker, andere waren mit kleinen Anhängern geschmückt und oftmals waren die Kartons noch zusätzlich in buntes Geschenkpapier eingewickelt. Eine Woche vor der offiziellen Übergabe, trudelte ein Karton nach dem anderen in unserem Büro ein. Ein Schrank musste vorübergehend geräumt werden, um den zahlreichen Päckchen Stauraum zu verschaffen.

Am 15. Dezember fuhr ich mit meiner Kollegin die Päckchen rüber ins Mercedes-Benz Museum, wo die Übergabe am Nachmittag stattfinden sollte. Im großen Saal des Museums war schon liebevoll eine Winterlandschaft samt Rentier und großem Schlitten aufgebaut worden. Um den Schlitten herum bauten wir die vielen Päckchen auf. Einige wurden auch von einer Spedition gebracht, da es uns aufgrund der großen Anzahl gar nicht möglich war, selbst alle Päckchen von den verschiedenen Standorten zu holen. Als um 15 Uhr nach und nach Kollegen eintrafen, füllte sich auch der Schlitten noch mit etlichen bunten Päckchen, da es sich einige Mitarbeiter nicht nehmen lassen wollten, ihr Päckchen selbst zu bringen. Jörg Howe, Leiter des Kommunikationsbereiches der Daimler AG, begrüßte die Mitarbeiter und die Gäste von den Tafeln, bevor der Vorstandsvorsitzende Dr. Dieter Zetsche das Wort ergriff. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, mit leckeren Plätzchen, warmen Punsch und netter Gesellschaft.

Besonders beeindruckend war die Ansprache von Herrn Martin Friz, Gründer der Stuttgarter Vesperkirche und Vertreter der Stuttgarter Tafelläden. Er war begeistert von der Anteilnahme der Daimler-Mitarbeiter und bedankte sich auch im Namen der Kinder für die vielen Päckchen. Herr Friz berichtete, dass die Tafelläden allein in Stuttgart täglich mit 40 Tonnen Lebensmitteln versorgt werden, die sonst weggeworfen werden. Sozial schwache Familien können diese Lebensmittel dann für einen geringen Betrag erwerben. Er erzählte uns von seiner Arbeit in den Tafelläden und von den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich täglich engagiert einsetzen und sich um die ca. 2500 Menschen kümmern, die täglich in den Stuttgarter Tafelläden einkaufen.

Herr Friz rief uns alle auf, eine Menschenkette zu bilden, um gemeinsam mit den Vertretern der Tafelläden die Päckchen ins Auto zu laden. Im Nu waren alle Päckchen verstaut und man hörte schon einige der Mitarbeiter rätseln, was wohl in den einzelnen Paketen drin wäre, da es oft gewaltige Unterschiede im Gewicht gab.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. Durch das zahlreiche positive Feedback möchten wir im nächsten Jahr die Aktion „Schenk ein Lächeln“ wieder durchführen. Und nachdem wir jetzt Erfahrungen gesammelt haben, wäre es schön, wenn beim nächsten Mal noch mehr Daimler-Mitarbeiter eingebunden werden könnten, damit auch im nächsten Jahr wieder viele Kinderaugen glänzen.

Über die Autorin:
Andrea Tilling studiert BWL und Kulturwissenschaften an der Uni Mannheim und absolviert momentan ein Praktikum im Team Corporate Sponsorship.


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