Kennenlern-Bingo im Schwarzwald

Erstmalig fand in diesem Jahr die Annual Conference des Daimler Student Partnership (dsp) Programms statt. Das Programm wurde Ende 2007 ins Leben gerufen und bereits zwei Mal mit dem PRAKTIKA AWARD für das beste deutsche Studien- bzw. Alumniprogramm ausgezeichnet. Ich bin nun schon seit zwei Jahren in diesem Programm und kann bestätigen, dass diese Auszeichnungen mehr als verdient sind.

Tagungshotel Lautenbach im SchwarzwaldAls Mitglied in diesem Förderprogramm stehen mir neben einem Betreuer aus dem Personalbereich auch ein Mentor aus meinem möglichen Zielbereich mit Rat und Tat bei der Berufs- und Karriereplanung zur Seite. Neben Praxiseinsätzen und Trainingseinheiten stand in diesem Jahr auch die Annual Conference an.

Ich freute mich besonders darauf, mit über 100 anderen Mitgliedern, Betreuern und Mentoren am Wochenende an der Annual Conference 2010 teilnehmen zu können.

Am Freitag, dem 09.10.2010, ging es in der Früh los zum Tagungshotel Lautenbach. Im Schwarzwald angekommen, startete nach einer herzlichen Begrüßung durch Frau Antje Wolf die Annual Conference. Was würde uns erwarten? Gespannt hörten wir ihr zu, da wir Neuigkeiten sowie aktuelle Daten und Fakten über das Programm erfuhren, beispielsweise dass zurzeit 100 aktive Mitglieder im Programm sind und bisher 151 Kandidaten ins Programm aufgenommen wurden.

Um sich anschließend untereinander besser kennen zu lernen, wurde Kennenlern-Bingo gespielt. Ziel war es, Personen zu finden, die bestimmte Eigenschaften hatten z. B. ein dsp-Mitglied kennen zu lernen, das im selben Monat Geburtstag hat. Der Erste, der erfolgreich Bingo rufen konnte, hatte sich einen süßen Preis verdient – was tut man nicht alles für Schokolade!

Im Anschluss daran galt es gemeinsam an der Weiterentwicklung und Verbesserung des dsp-Programms zu arbeiten. Durch Vorschläge, die in 10er Gruppen ausgearbeitet wurden, sollte dsp nachhaltig verbessert und gesichert werden. Nach der Erarbeitung von tollen Verbesserungsvorschlägen nahmen nicht nur die Personalbetreuer Hausaufgaben mit zurück, sondern auch die dsp-Mitglieder. Denn Hintergrund war, dass sich jeder überlegen sollte, welchen kleinen Beitrag er zur Verbesserung des dsp-Netzwerkes beitragen kann. Nachdem jedes Mitglied eine Maßnahme für sich identifiziert hatte, konnte nun die Mittagspause eingeläutet werden. Beim Mittagessen hatte man Gelegenheit sich mit den Mitgliedern und angereisten Mentoren auszutauschen. Um sich besser vernetzen und die Mentoren mit Fragen bombardieren zu können, half ein Farb-Code dabei, die Zugehörigkeit der Teilnehmer zu den unterschiedlichen Bereichen (Forschung & Entwicklung, Produktion, Finance & Controlling oder Sales/Marketing bzw. Einkauf) festzustellen. Die Mentoren standen Rede und Antwort, so dass sich interessante Gespräche ergaben, die beim Abendessen fortgeführt werden konnten.

Nach der Stärkung konnte man sich nun zurücklehnen und dem witzig-spritzigen Vortrag von Herrn Dr. Jérôme Guillen folgen. Er führte uns in den Bereich „Business Innovation“ von Daimler ein. Vorrangig geht es darum, die Kunden mit unkonventionellen Mobilitätskonzepten zufrieden zu stellen und rundum glücklich zu machen. Als Beispiel wäre hier das Car2go-Prinzip zu nennen, welches schon erfolgreich in Ulm als Pilotprojekt aufgesetzt wurde.

Der zweite Referent, Herr Oliver Wollinsky, berichtete über den Fortschritt des Werkaufbaus Kecskemét. Trotz der wirtschaftlichen Lage in 2008/2009 wurde am Aufbau eines neuen Produktionsstandortes in Ungarn festgehalten. Durch eindrucksvolle Bilder und Filme gewann man einen Eindruck über den Baufortschritt bei Wind und Wetter. Herr Wollinsky machte uns darauf aufmerksam, dass neben dem Werksaufbau auch Schulen, Wohnungen und Freizeitmöglichkeiten geschaffen werden mussten. Und wer sich fragte, ob die Infrastruktur gut genug sei, um nach Ungarn zu gelangen, entgegnete Herr Wollinsky mit der folgenden Antwort: „Von hier nach Kecskemét ist die schlechteste Straße die zwischen Stuttgart und München.“ Nach vielen interessierten Fragen aus dem Auditorium konnten die Gespräche mit Mentoren, Personalbetreuern und dsp-Mitgliedern beim Abendessen fortgesetzt werden.

Nachdem wir lecker gespeist hatten, verabschiedeten sich die Mentoren und die meisten Personalbetreuer, um den Heimweg anzutreten. Wir konnten hingegen eine Nacht im Haus Lautenbach verbringen, die gut vorbereitet werden sollte: Das Fußballsspiel Deutschland gegen Türkei, Kaminfeuer und Kegeln bereiteten uns einen schönen Abend.

Der 2. Tag stand ganz im Zeichen des „Wir-Gefühls“. Und wie kann man das besser aufbauen als am Rande des Abgrundes zu stehen. Gut, ganz so dramatisch war es dann doch nicht, aber Überwindung kostete es allemal. Nachdem der Bus erfolgreich vor dem Tagungshotel gewendet hatte – eine Odyssee sonder gleichen – fuhren wir zum Kletterpark. Dort angekommen, erhielten wir eine Sicherheitseinweisung und los ging es. Je nach dem, welchen Schwierigkeitsgrad man sich selbst zutraute, kletterte man hoch auf 3 Meter, 5 Meter oder deutlich höher. Spaß hatten wir alle und den einen oder anderen wird dieser Kletterpark sicher nochmals wiedersehen.

Zurück im Tagungshotel gab es für unsere beiden Personalbetreuerinnen, Frau Neuser und Frau Nic Chraith ein letztes Feedback zur Veranstaltung. Kurz und bündig kann man sagen: Schön war’s!

Mit den letzten Worten der Verabschiedung endet für mich nicht nur die Annual Conference, sondern auch meine Zeit bei dsp, da ich meinen ersten Job angetreten habe. Und wo kann dieser wohl sein? Richtig, bei Daimler – wo auch sonst!


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