Lautlos in Berlin

Lautlos, flüsterleise, sauber – Charakterisierungen, die man nicht zwingend mit Berlin in Verbindung bringt. Selbst nicht als in der Stadt heimisch Gewordene, die die Hauptstadt doch auch eher als schrill, laut und häufig dreckig erlebt. Aber auch als auffällig, innovativ und eben ein bisschen anders. Diese letzten drei Eigenschaften wiederum passen hervorragend mit den drei erst genannten im Text zusammen und schon hat man eine 1A-Beschreibung des innovativsten Fahrzeugs von Mercedes-Benz Transporter gefunden. Oder um es mit anderen Worten zu sagen: emissionsfreie Mobilität im Transportbereich hat in Berlin jetzt einen Namen – Vito E-CELL.

Die ersten fünf Vito E-CELL wurden in der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin an Kunden ausgeliefert. V.l.n.r.: Alexander Heckner, Assistent der Bereichsleitung Einkauf, Technik, Service & Verkauf DB FuhrparkService GmbH, Gerd-Dieter Benzing, Geschäftsführer Deutsche Post Fleet GmbH, Dr. Philip Nölling, CFO Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH, Dr. Joachim Wessels, Bereichsvorstand Brief Deutsche Post AG , Mika Häkkinen, Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Michael C. Wisser, Vorsitzender der Geschäftsführung WISAG Service Holding GmbH & Co. KG, Volker Mornhinweg, Leiter Geschäftsbereich Mercedes-Benz Transporter, Stefan Dohler, Mitglied des Vorstands Vattenfall Europe AG und Andreas Pohl, Projektleiter Vito E-CELL. Geschrieben wurde ja schon ausführlichst über den ersten batterie-elektrischen Transporter ab Werk und auch „eingefahren“ und dabei auf Herz und Nieren getestet wurde er von der  internationalen Presse schon. Doch, was sagen die zukünftigen Kunden über den Elektro-Transporter und wofür nutzen sie den dann überhaupt?

Will man was von und über die Kunden erfahren, die den Elektro-Vito im harten Praxisalltag erproben, muss man nach Berlin kommen. Denn Berlin macht wie so oft den Anfang: hier werden die ersten Vito E-CELL über den Asphalt rollen. Ob bei großen Logistikern wie Hermes oder Deutsche Post, ob beim Pharmariesen Bayer Schering oder aber auch bei Mittelständlern wie beispielsweise mf Mercedöl-Feuerungsbau. Berlin wird mit insgesamt 50 Vito E-CELL emissionsfrei mobil gemacht.

Nun musste ich nicht erst nach Berlin kommen, sondern betreue als Pressereferentin der Mercedes-Benz Vertriebsgesellschaft Deutschland die Nutzfahrzeugthemen und war damit schon da – auch bei der Kundenpräsentation der ersten fünf Vito E-CELL in der Mercedes-Benz Niederlassung am Salzufer Anfang September.

Die Niederlassung imponiert ja ohnehin schon, aber zur Feier mit den Kunden wurde natürlich noch mal was draufgelegt: aussagekräftige Stelen zum Vito E-CELL, das Modell einer Batterie und die zukünftige Ladesäule von Vattenfall – waren nicht nur hübsche Deko, sondern dienten wahrscheinlich nicht nur mir zum besseren Verständnis wie das mit Strom und der Batterie und dem Fahrzeug und überhaupt funktionieren soll.

Aufklärung leisteten auch die kuFünf im Kundendesign gebrandete Vito E-Cell wurden den Kunden übergeben.rzen Reden von Volker Mornhinweg, Mercedes-Benz Transporter-Chef und Stefan Dohler, Vorstandsmitglied von Vattenfall, die ja auch den Strom bereitstellen. Und von Ursula Heinen-Esser, die als parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, die politische Seite vertrat.

Highlight und wirklich ein besonderes Erlebnis der rund einstündigen Veranstaltung war die Einfahrt der fünf im jeweiligen Kundendesign gebrandeten Vito E-CELL. Wirklich lautlos, flüsterleise und sauber fuhren sie vor, angeführt durch den Post-Vito in der Signalfarbe gelb. Wäre nicht die Drehbewegung der Räder auf dem Niederlassungsboden zu hören gewesen, wären die Elektro-Transporter nahezu wie aus dem Nichts plötzlich dagestanden.

An Bord waren noch keine Pakete oder Pillen geladen, sondern da hatte neben Volker Mornhinweg Überraschungsgast Mika Häkkinen Platz genommen. Na, und wenn einer was von Autos und Fahrspaß und von Mercedes-Benz versteht, dann wohl Herr Häkkinen. Im Kurzinterview lobte er auch anständig den Vito E-CELL. Seine Fahreindrücke waren ja auch keine zehn Minuten alt. Hatte ich ihn doch noch kurz vorher am „Großen Stern“ am Steuer des Vito E-CELL gesehen.

Vito_e_cell_uebergabe_02

Ja, und was sagen denn nun die Kunden, die die nächsten vier Jahre den Vito E-CELL testen und deren Erkenntnisse zu Leistungsvermögen der Batterie, zum Ladeverhalten und zur dazugehörigen Ladeinfrastruktur in die Weiterentwicklung einfließen werden? Beispielsweise die Deutsche Post, die ihre Flotte alternativ angetriebener Fahrzeuge weiter ausbaut und insgesamt 15 Mercedes-Benz Vito E-CELL testen wird. Dr. Joachim Wessels, Mitglied des Bereichsvorstands Brief bei Deutsche Post DHL: „Durch seinen innovativen vollelektrischen Antrieb bietet der Vito E-CELL die Chance, in Zukunft die CO2-Emissionen wie auch die Schadstoff- und Lärmbelastung von Transportern deutlich zu senken. In unserer Brief- und Paketzustellung können wir schon heute die Leistungsfähigkeit des Vito E-CELL unter realistischen Alltagsbedingungen erproben und so dazu beitragen, dass die Fahrzeuge mittelfristig marktreif und wirtschaftlich produziert werden können“. Treffend formuliert es auch Matthias Frankenstein, Geschäftsführender Gesellschafter Mercedöl-Feuerungsbau GmbH: „Wer sich lautstark für neue Energien einsetzt, sollte leise zum Kunden kommen. Danke Vito E-CELL! Aktiver Umweltschutz ist unser Anliegen und verpflichtet sind wir nur dem besten Ergebnis. Wir warten nicht bis unsere Kunden die Umwelt in ihre Entscheidung bei der Erneuerung der Heizungsanlage einbinden oder gar darauf, dass der umweltbewusste Haustechnik-Kunde uns schon finden wird. Wir gehen als gutes Vorbild voran.“

Und dem ist nichts hinzuzufügen. Katrin Lehmann, Pressereferentin Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland


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