Meine ersten Tage in Detroit

Ich bin DH-Student im Mercedes-Benz Werk Mannheim und befinde mich derzeit im fünften Praxissemester meines Maschinenbaustudiums. Da diese Phase meist im Ausland absolviert wird – solange die Leistungen in den vergangenen Semestern stimmten – haben auch ich und meine Kollegen aus Mannheim sowie allen anderen Truck-Standorten, Kassel, Gaggenau und Woerth bereits vor einem Jahr begonnen auf diese Phase hinzufiebern und zu planen.

Da jedoch aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise leider alle Auslandseinsätze grundsätzlich geprüft wurden, mussten wir uns bis Anfang Oktober gedulden, um die heiß ersehnte Zusage von der Ausbildungsleitung zu erhalten. Wir durften fahren!

Also haben wir uns direkt daran gemacht, passende Projekte in unseren Partnerwerken rund um den Globus zu finden. Parallel dazu haben wir Flüge aussuchen und ein Visum beantragen müssen. Die Zeit war knapp bemessen…

Nun bin ich seit vier Wochen in Detroit und habe hier ein Projekt im CTP – Central Tooling Process – das Toolmanagement bei Detroit Diesel, übernommen. Es ist unheimlich interessant die Mentalität und den Lebensstil von Amerika über eine längere Zeit kennenzulernen und hier gemeinsam quasi multikulturell an einem Projekt zu arbeiten. Solche Eindrücke kann man in einem Urlaubstrip nach USA nie erleben!

Natürlich machen wir neben der Arbeit an den Wochenenden auch Ausflüge und Kurztrips nach beispielsweise Chicago, Toronto oder den Niagara-Fällen! Vor wenigen Tagen stand auch der American Football Superbowl auf dem Programm. Dies ist das größte Sportevent in Amerika und überall sind Partys und Barbecue-Feste.

Wir leben hier alle bei Gastfamilien und werden somit auch privat voll ins „amerikanische Leben“ eingebunden… Unsere Englischdozenten an der Hochschule werden es uns danken!

Wir hoffen alle, dass die restlichen sechs Wochen genauso ereignisreich, interessant und lehrreich verlaufen wie die letzten vier!

Eine kurze Anekdote zum Schluss: Trotz Daimler-Konzernausweis, Wohnungsadresse in USA, gültigem, neuen Visum sowie mehreren Ansprechpartnern in Amerika kann die Einreise doch schwerer als erwartet sein und nur ein glücklicher Zufall lässt einen nicht wieder den Rückflug antreten… Der dritte Officer, der hinzukam, erinnerte sich an meine Kommilitonen, welche am Vortag eingereist sind und ließ mich passieren…


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