Neulich auf einem Innovationsworkshop

Die Zeit rennt mir davon
Noch 36h bis zum Workshop und noch immer habe ich keinen vernünftigen Einstieg entworfen. Wie soll ich nur die Teilnehmer für einen Workshop zum Thema „Innovationsmanagement“ motivieren? Da will ich über Kreativität reden und über die Möglichkeiten sie zu fördern und jetzt verlässt mich selbige. :-/

Ok. Wo ist man am kreativsten?

  • In der Natur (28%). – Fällt aus, die ist mir zu weit weg.
  • Auf Reisen (13%). – Klingt gut … bringt mir nur gerade nichts.
  • Beim Freizeitsport (9%). – Soll ich jetzt wirklich joggen gehen?
  • Bei langweiligen Meetings *g* (10%). – Vielleicht hilft auch ein langweiliger Film, oder ne Doku.

Nichts leichter als das. Schnell das Fenster geöffnet für mehr Sauerstoff und ran an den Flimmerkasten…

Workshopeinblick
Ein Ziel war es, diverse Kreativitätstechniken zu vermitteln, mit deren Hilfe es möglich ist, relevante Fragestellungen mit neuen Augen zu betrachten. Gesammeltes Wissen und Erfahrungen verleiten all zu oft, auftretende Probleme mit den über die Jahre bewährten Vorgehensweisen zu lösen. Dies kann in der heutigen Zeit jedoch an seine Grenzen stoßen. Es galt also die bestehenden Methoden einmal beiseite zu stellen, um Neuem eine Chance zu geben. Des Weiteren sollte der Workshop eine Portfolio-Betrachtung beinhalten, um die eigene zukünftig nötige Ausrichtung zu erkennen. Um dabei die Befangenheit, beim Blick auf das eigene Portfolio, zu vermeiden, wählten mein Kollege und ich das Szenario einer Firmengründung. Zusätzlich bauten wir eine Austauschrunde ein, in der die Teilnehmer von ihren eigenen kreativen Momenten berichten sollen. Jeder Mensch hat ja seine individuellen Rahmenbedingungen, die ihm beim Nachdenken helfen. Wir wollten so herausfinden, in wie weit kreative Räume vergleichbar sind, um schlussendlich gemeinsame Wege zu mehr Innovativität zu finden. Um den Ehrgeiz der Teilnehmer etwas anzukurbeln, entwarfen wir ein Punktesystem, mit dem fast alle Aufgabenstellungen bewertet werden konnten. Am Ende des Tages sollte der Ambitionierteste eine Belohnung erhalten. :-)

Die Idee
Soweit stand das Konzept fest. Aber Sie wissen ja was fehlt – der Tag soll mit einem perfekten Einstieg starten. Wenn man die Teilnehmer nicht von Anfang an begeistert, kann es schwierig werden sie bei den teilweise abstrakten Themen bei Laune zu halten. Es muss etwas Aktives sein, damit auch der Letzte seine Müdigkeit abschüttelt und etwas Lustiges, um sie mitzureißen. Nach 1h surfen im WWW und einer Seifenoper kam dann die Inspiration :-) Warum nicht so eine Art Theaterstück. Jeder Teilnehmer soll in die Rolle eines Fahrzeugbauteils schlüpfen. Die Geschichte zeigt die Kommunikation dieser Bauteile während einer Testfahrt und soll die fünf Innovationsebenen:

  1. Technology Innovation
  2. Market Pull Innovation
  3. Open Innovation
  4. Judo Innovation und
  5. Management Innovation

in Erinnerung rufen, die die Teilnehmer schon in einem anderen Workshop kennen gelernt hatten. Aufgabe soll sein, die Rollen ihren Eigenschaften entsprechend möglichst überzeugend vorzutragen.

Wenn Sie erfahren wollen liebe Blog-Leser, welche Geschichte in dieser langen Nacht entstand, klicken Sie nun auf den Link zum PDF  –>   “Der Prototyp”

Testfahrt

Viel Spaß :-)


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