Zwei Jahre Daimler-Blog

Dienstag, 16.10.2007, 10:01 Uhr. Geburtsstunde des Daimler-Blogs. Schlagzeilen wie beispielsweise „Daimler bloggt!“, „Das Daimlerblog ist da“, „Daimler-Mitarbeiter bloggen offen“, „Corporate Blogging erreicht die Großen“ oder ganz schlicht „Das Blog von Daimler“ waren noch am selben Tag in den Überschriften zu lesen.

Vor genau 12 Monaten habe ich an dieser Stelle das erste Jahr des Daimler-Blogs Revue passieren lassen. Die Entwicklung verglich ich mit der eines Kindes innerhalb des ersten Lebensjahres. Heute feiert das „Kind“ bereits seinen zweiten Geburtstag und wird in der Branche schon auch mal als Mutter aller Corporate Blogs bezeichnet.

Es scheint erwachsen zu sein. Deshalb möchte ich heute eher einen ganz „normalen“ Rückblick geben, in dem ich das vergangene Jahr kurz rekapituliere.

Redesign

Zuerst ein paar Worte zum Augenscheinlichsten, dem neuen Layout. Ziel des Relaunch war es ein Magazinformat zu entwickeln, weg vom klassischen Tagebuchstil. Die Vernetzung der Inhalte selbst, sowie die Interaktion zwischen Autoren und Lesern haben wir auf diese Weise erhöht. Kommentare, Autoren sowie thematisch verwandte Beiträge bekommen nun mehr Präsenz. Das Konzept entstammt der Masterarbeit von Katrin Friedrich.

Die Studentin an der Hochschule der Medien, analysierte das Nutzerverhalten unserer Besucher und stimmte Gestaltung sowie Funktionalität darauf ab. Es trat somit die viel zitierte Win-win-Situation ein: Sie hatte – im Rahmen unseres Corporate Styleguides- völlig freie Hand und Daimler bekam im Gegenzug ein neues State of the Art Blog-Design. Mehr Praxisbezug bei der Umsetzung einer Masterarbeit geht kaum und beide Seiten waren glücklich. Was will man mehr?

Soviel dazu an dieser Stelle. Mehr Details zum Konzept folgen nächste Woche in einem separaten Gastbeitrag.

Gastbeitrag als neues Format

Stichwort „Gastbeitrag“: Hier schreiben Personen, die nicht Mitarbeiter unseres Unternehmens sind, zu Daimler-Themen. Journalist Dirk Baranek machte den Anfang und Bloggerin Eva Kaczor folgte. Gastautoren haben eines gemeinsam: keine „Daimler-Brille“. Deshalb sehen sie Dinge mit ganz anderen Augen und bieten doch einen sehr persönlichen Einblick in unseren Konzern. In beiden Fällen waren die Autoren Teilnehmer von Daimler-Veranstaltungen. Und wer könnte hier freier berichten, als der Gast selbst. Wir sind gespannt, wie sich das Format entwickelt.

Datenschutz und mehr

Auch hinter den Kulissen hat sich etwas getan. Wir stellten unsere Webanalyse um. In Absprache mit unserem Datenschutzbeauftragten haben wir aufgrund der anhaltenden Datenschutzdiskussion Google Analytics durch etracker ersetzt. Zusätzliche Infos hier.

Weitere Stationen des vergangenen Jahres habe ich vor kurzem bereits in diesem Beitrag festgehalten.

Herzlichen Dank!

Es gibt kundige Menschen, die behaupten, dass es vergleichsweise einfach ist ein Corporate Blog zu starten und deutlich schwieriger ein solches am Laufen zu halten. Da könnte was dran sein. Kurzarbeit und Arbeitszeitverkürzung als Folgen der Kaufzurückhaltung (manche nennen es Krise) motivieren unsere Mitarbeiter nicht unbedingt einen Blogbeitrag zu schreiben, zumal dies neben dem Tagesgeschäft laufen muss. Diejenigen Mitarbeiter, die es trotzdem tun sind es, die das Daimler-Blog mit ihren vielfältigen Einblicken in ihren Arbeitsalltag bereichern.

Große Unternehmen werden von Außenstehenden oft als unnahbar und intransparent empfunden. Auf dem Daimler-Blog bekommt unser Konzern durch die bloggenden Mitarbeiter viele „menschliche Gesichter“. Authentische Beiträge, Transparenz und Offenheit tragen auch zur Attraktivität und Reputation des Unternehmens bei.

Danke an alle Kolleginnen und Kollegen, die mit ihren Beiträgen dazu beisteuern.


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