TecDay live und in Farbe

Nachdem ich im Vorfeld schon viel von den Daimler TecDays gehört hatte, bot sich die Gelegenheit, mir selbst ein Bild der Veranstaltung zu machen. Morgens Pressekonferenz in S-Möhringen, anschließend Testfahrten nach und in Malmsheim.

Am 21.7. um 9.15 Uhr bin ich dann vor Ort. Eine dreiviertel Stunde zu früh, macht aber nix – der Empfang ist schon aufgebaut und die Terrasse an diesem sonnigen Dienstagmorgen optimal für eine Veranstaltung, die mit Alternativen Antrieben und nicht zuletzt sauberer Luft zu tun hat…

Nach kleiner Verspätung – der Streik am Stuttgarter Flughafen macht auch uns zu schaffen – beginnt die Pressekonferenz. Der Raum ist gut gefüllt mit Journalisten – heute übrigens unter anderem aus der Türkei und aus Slowenien.
Direkt im Anschluss folgt Teil 1 der Erprobung: Fahrt mit Test-Pkw zum Testgelände in Malmsheim. Nach 31 km erreiche ich, durch Maisfeld und Security-Schranke hindurch, das Test-Gelände auf dem Flugplatz Malmsheim. Auf der weit angelegten Asphaltpiste erwartet mich unter wolkenfreien Himmel der Mercedes-Pavillon-Komplex und daneben, schön aufgereiht, stehen noch mehr Testfahrzeuge: Pkw in allen erhältlichen emissionsarmen bzw. -freien Ausführungen, außerdem auch eine beachtliche Anzahl an Nutzfahrzeugen, denen ich streng genommen meine Teilnahme auf den TecDays verdanke.
Mein erstes persönliches Highlight des Tages lässt dann auch nicht lange auf sich warten: Ich starte zu meiner ersten Fahrt mit einem Unimog 5000. Als Pkw-Führerschein-Besitzerin bin ich zunächst eingeschüchtert: Ein Fahrzeug, dessen Raddurchmesser gefühlt fast meine 1,70 m hat, fährt man schließlich nicht alle Tage. Und auch in der Kabine wartet eine wahre Flut ungewohnter Armaturen auf mich: Handgas, Motorbremse, Konstantdrossel, EQR und ein einklappbares Kupplungspedal gehören zumindest nicht unbedingt zur Standard-Ausstattung meines Privat-Pkw… Außerdem: Wer hat in seinem Auto schon einen Schalter, auf dem ein Esel und ein Hase abgebildet ist?
Dankbar für den Fahrzeug-Explainer, der auf jede meiner Frage bereitwillig Antwort gibt, bewege ich den Unimog in Richtung Testparcours. Fühlt sich richtig gut an und die Sicht ist spitze…

Unimog Innen

Der Parcours ist großflächig angelegt und durch Hütchen definiert – über die man eigentlich mit dem Unimog auch locker hinweg fahren könnte. Ich fahre trotzdem anständig die Strecke nach und, weil’s so schön war, gleich noch mal.

Unimog

Der Unimog war im Anschluss, wie alle Fahrzeuge, den ganzen Tag über im Einsatz. Zeit genug für mich mir die Exponate und die vielen Erklärungen im Pavillon genauer anzusehen. Dabei entdecke ich dann auch die nächste Attraktion: Keine 30 m vom Unimog entfernt, ein smart, der über eine 220-V-Steckdose „aufgetankt“ wird. Über die gleiche Art von Steckdose, über die ich auch mein Handy aufladen könnte…

Stecker für den smart ed

Und dann ist plötzlich 15.30 Uhr, die Journalisten machen sich auf den Heimweg und auch für mich endet der Tag in Malmsheim. Meinen „TecDay“ habe ich als sehr gelungene Veranstaltung empfunden: Die Atmosphäre auf dem Testgelände war entspannt, das Miteinander von Journalisten und Daimler-Mitarbeitern äußerst harmonisch. Sehr angenehm war übrigens, dass die üblichen Motor-Geräusche fast nicht zu hören waren, nur hin und wieder das leise Surren eines emissionsfreien Fahrzeugs…

Hier noch ein paar selbst gedrehte Videoeindrücke von meinem Besuch:


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