Krippenbetreuung unter einem guten Stern II – Die Umsetzung

Am 5. Oktober 2007 war es so weit: Die erste „sternchen“-Kinderkrippe wurde in der Konzernzentrale in Stuttgart-Untertürkheim eröffnet. Kurz darauf folgten weitere Eröffnungen an den großen Standorten Sindelfingen, Bremen und Berlin am Potsdamer Platz . 2008 folgten die Standorte Wörth. Berlin-Marienfelde, Gaggenau und Mannheim. Im September 2008 hat auch die erste Niederlassung des Unternehmens in München in Kooperation mit dem pme Familienservice eine betriebsnahe Kinderkrippe eingerichtet. Im Jahre 2009 werden wir schließlich mit der Eröffnung betrieblicher Kinderkrippen an den Standorten Ludwigsfelde, Hamburg, Kassel, Düsseldorf, Germersheim, Rastatt und Esslingen-Mettingen seine bundesweite Bildungs- und Betreuungsoffensive vollenden. Die bauliche und räumliche Ausstattung in den Gebäuden entspricht internationalen Standards.

Dabei wurde teilweise auf bereits vorhandene Bausubstanz in unmittelbarer und sichtbarer Werksnähe zurückgegriffen: In Stuttgart-Untertürkheim beispielsweise wurden zwei Etagen im Haus des Sports umgebaut und bezogen, in Sindelfingen ein Bauernhof und in Bremen ein leer stehendes Pfarrhaus angemietet.

Qualitätshandbuch

Auch bei der Umsetzung ihrer hohen Qualitätsansprüche überlassen wir nichts dem Zufall. Um einheitliche Qualitätskriterien vorgeben und deren Einhaltung in den Einrichtungen gewährleisten zu können, haben wir ein Qualitätsmanagement-Handbuch erstellt, das im September 2008 bereits in zweiter Auflage erschienen ist und an alle bislang bestehenden „sternchen“-Kinderkrippen verteilt wurde. Es bietet den Fachkräften einen verbindlichen Orientierungsrahmen für ihre tägliche Arbeit mit den Kindern. In diesem Jahr wurde in allen Einrichtungen eine Elternbefragung über ihre Zufriedenheit mit dem Bildungs- und Betreuungsangebot durchgeführt. Im September 2008 richtete Daimler die zweite bundesweite Fachtagung zum Thema „Kinder unter drei Jahren – was brauchen sie?“ aus. 2009 wird unter Leitung des an der Freien Universität Berlin forschenden Erziehungswissenschaftlers Professor Wolfgang Tietze ein erstes Qualitätsfeststellungsverfahren zur Bewertung der pädagogischen Qualität in den „sternchen“-Kinderkrippen durchgeführt.

Inzwischen werden in zwei Einrichtungen behinderte Kinder integrativ gefördert. Auch ist der erste Newsletter erschienen, der pädagogischen Fachkräften, Eltern und interessierten Mitarbeitern Neues und Wissenswertes rund um Kinderkrippen im Allgemeinen und über die betrieblichen Krippen des Unternehmens im Speziellen bietet.

Fazit: Eine rentable Investition in die Zukunft

Die Daimler AG hat die Einrichtung von „sternchen“-Kinderkrippen an allen großen Standorten bundesweit zur Chefsache gemacht und setzt es konsequent um. Dabei orientiert es sich nicht nur an höchsten Qualitätsansprüchen, sondern legt fürwahr ein „chinesisches Tempo“ vor. Wenn alle gesellschaftlich relevanten Akteure sich derart für den Ausbau von Kinderkrippen und Kindergärten engagieren würden, wären die Aussichten gut, dass sich Deutschland wieder zu einem kinderfreundlichen, familienunterstützenden und zukunftsfähigen Land wandelt. Es wäre wünschenswert, wenn ein solches Engagement Impulse setzen und andere Unternehmen ermutigen würde, dazu beizutragen, dass Mütter und Väter Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren können.


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