Wie ein Bus entsteht

Bei der Themenplanung für die Nfz-Sendung „N24-Transportwelt“ habe ich angeregt, den komplexen Produktionsprozess eines Reisebusses zu dokumentieren. Hierzu bot sich die Anfang des Jahres gerade vorgestellte neue Setra TopClass 400 an. Setra ist eine Traditionsmarke der ehemaligen Firma Kässbohrer, die 1995 mit Mercedes-Omnibussen zur EvoBus vereinigt wurde. Setra – ein Kunstname – ist aus „selbsttragend“ entstanden. Denn bis 1951 wurden in größeren Serien Omnibusse nur als Aufbauten mit Lkw-Fahrgestell produziert.

Die Produktion moderner Setra Reise- und Überlandbusse findet im Produktionsverbund der Standorte Mannheim und Neu-Ulm statt. In Mannheim wird die Karrosserie, der so genannte Rohbau aus einzelnen Rohren und angelieferten Segmenten verschweißt.

Wie ein Bus entsteht (Teil 1)

Diese Gerippe wird mit Blechen beplankt und anschließend in einer hochmodernen Kathodischen Tauchlackierung gegen Korrosion geschützt. Nachts werden diese Rohbauten mit der Bahn nach Neu-Ulm transportiert. Dort wird lackiert, die Technik eingebaut (Achsen, Getriebe, Motor etc) sowie der Omnibus mit Innenausstattung und selbst hergestellter Bestuhlung versehen. Nach der Endkontrolle ist der Setra bereit für die Übergabe an den Kunden, die im neuen Setra KundenCenter erfolgt.

Wie ein Bus entsteht (Teil 2)


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