EvoBus goes Taschkent

…. 4300 km fern ab von Berlin.

So nun ist es soweit. Ich, Hans-Peter Richter vom EvoBus ServiceCenter Berlin und ein Kollege vom EvoBus ServiceCenter Frankfurt fliegen über Istanbul, weiter in die Usbekische Hauptstadt Taschkent.

Nun, alle die mich kennen bei der EvoBus, nennen mich „HP“. Ich bin seit 1992 bei der noch damaligen „Karl Kässbohrer GmbH“ und nun in der seit 1995 gegründeten „EvoBus GmbH“ tätig. Erst als ganz normaler Mechaniker, später kümmerte ich mich schon um unsere Auszubildenden. Im weiteren Verlauf, qualifizierte ich mich über die Abendschule zum Kfz-Meister und im Anschluss weiter zum Betriebswirt des Handwerks. Vier harte Jahre, neben der Arbeit, immer dreimal die Woche bis 21 Uhr die Schulbank drücken. Aber, es hat sich gelohnt!

Nun bin ich im kaufmännischen Bereich unseres EvoBus ServiceCenters in Berlin tätig. Nach dem Abschluss meiner Weiterbildung, fieberte ich 1998/1999 meinem ersten Auslandsauftrag entgegen. Der Auftrag lautete,… „Unterstützung der griechischen Kollegen in dem damals ersten EvoBus ServiceCenter Hellas“…, in Thessaloniki. Mehr als ein halbes Jahr verbrachte ich dort.

Nun 10 Jahre später, bekomme ich die Gelegenheit unsere Erfahrungen und Arbeitsabläufe den Mitarbeitern der Taschkenter Verkehrsbetriebe zu zeigen.

Usbekistan, Taschkent? Viele Fragen: Wo liegt denn das? Was ist das für ein Land? Was für Menschen leben dort? Ich wurde auch schon gefragt „…hast Du denn keine Angst dort hin zu gehen?…“. Diese Fragen und die damit verbundenen Gefühle beschäftigen einen doch sehr, wenn man etwas Unbekanntem gegenübersteht. Genau aus diesem Grund entschloss ich mich, diesen Beitrag hier zu schreiben.

Jeder Leser kann somit an meinem Auftrag und der verbundenen Reise teil nehmen.
Dieser Reisebericht soll euch Land und Leute näher bringen, und auch die tägliche Arbeit, nämlich den Auslieferungsprozess der noch 200 Stadtbusse der Marke „Conecto“ zeigen .
Soweit zu meiner Person und den Aufgabenbereich der nächsten Zeit. Im nächsten Beitrag möchte ich beginnen, die eigentliche Tätigkeit zu beschreiben. Natürlich will ich auch Licht in das Unbekannte bringen. Das bedeutet, euch das Land, die Kultur und die Menschen näher zu bringen!

Im ersten Step bin ich drei Wochen vor Ort, um mir ein Überblick zu verschaffen. Danach beginnt die eigentliche Planung der weiteren Einsätze vor Ort. Wann der nächste Beitrag kommt, kann ich zurzeit noch nicht sagen, da ich die Rahmenbedingungen vor Ort nicht genau kenne.


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