Der IdeenPark 2008 aus Besuchersicht

Überall waren die Plakate mit der Werbung zum IdeenPark 2008 aufgehängt gewesen. Ich war leider erst am letzten Tag zu Besuch auf dieser Messe in Stuttgart – was mich allerdings dort erwarten sollte, hatte ich mir nicht im Geringsten vorgestellt.

Als ich mit meiner Freundin Jasmin nach ca. 50 Minuten mit der S-Bahn an der Messe ankam, konnte ich gleich eine erste Probefahrt mit der neuen A-Klasse machen. Diese hatte bereits die neue PARKTRONIC eingebaut. Und wie Geisterhand parkte es tatsächlich ein.

Das war nur eine der vielen Attraktionen, die es zu sehen gab. Unterwegs habe ich mir noch einen Lageplan zugelegt. Denn ohne diesen hätte man sonst nicht alles sehen können, und vor allem erleben. Denn die Messe war eine einzige Mitmachveranstaltung. Vor allem für Kinder. Natürlich war auch der Daimler vertreten. Und genau diese Informationsstände wollt ich mir natürlich ansehen.

Der IdeenPark 2008 aus Besuchersicht

Die Hallen waren dabei in verschiedene Lebenswelten unterteilt. In der Natur konnte ich mir einmal das NiQ direkt aus der Nähe betrachten. Dabei handelt es sich um das Bionik-Thema: Nachts sehen wie die Eule, sicher Abstand halten wie die Fledermaus, Energie speichern wie die Giraffe oder am Boden haften wie der Frosch – das sind nur einige Beispiele aus der Bionik, die NiQ im Rahmen dieser Ausstellung erlebbar macht.

Weiter ging es zu den nächsten Themen. Vorbei an einer Wärmekamera mit der man z. B. in der Industrie fehlerhafte Wärmequellen entdecken kann. Oder wie die meisten schon mal eine thermografische Analyse ihres Hauses haben machen lassen. Ralf Schumacher war auch auf der Messe. Allerdings nicht persönlich, aber einer seiner DTM Rennwagen war ausgestellt. In Bewegung hieß das letzte Thema das ich mir angeschaut hatte. Hier war auch Daimler sehr stark vertreten. Kinder konnten sich aus Tonmasse ihren ersten Prototypen formen. Und wer weiß, vielleicht war ja das Auto von morgen dabei.

Der IdeenPark 2008 aus Besuchersicht Der IdeenPark 2008 aus Besuchersicht Der IdeenPark 2008 aus Besuchersicht - Design am Bildschirm

Gleich daneben war ein Model vom BlueTEC mit NOx-Speicherkatalysator ausgestellt. Diese Technologie mindert wirkungsvoll die Emissionen von Dieselfahrzeugen, insbesondere Stickoxide. Auch das Forschungsfahrzeug F600 Hygenius war im Querschnitt ausgestellt. Und man konnte sich das Innenleben einmal direkt aus der Nähe betrachte.

Was mit ab besten gefallen hat, war allerdings, wie ein Mitarbeiter aus der Designabteilung das Interieur an einem Computerbildschirm entworfen hat. Als Information bekam ich Folgendes mit auf den Weg: Alles das, was man hier gesehen hat aus der Entwicklung und Design, ist sehr nahe an die Wirklichkeit angelehnt.

Mein Fazit zu dieser Messe: Wer es nicht gesehen hat, sollte auf jeden Fall das nächste Mal dabei sein.


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