„Daimler Student Partnership“ – Start-up-Veranstaltung

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Aoileann Nic Chraith und ich befasse mich seit vier Jahren im Personalbereich mit dem Thema Studienförderung bei Daimler. Seit wir 2006 auf die Idee gekommen sind, unsere Studienförderlandschaft neu zu gestalten, durfte ich an dem neuen Konzept „Daimler Student Partnership“ mitarbeiten. Meine Kollegin, Constanze Neuser, hat bereits im Februar über unser neues Studienförderprogramm berichtet.

Nach langen Vorbereitungen hatten wir unsere erste Trainingsveranstaltung für die Programmteilnehmer kurz vor Ostern. Es war ein zweitägiges Seminar, das wir in Untertürkheim und auf dem schönen Lämmerbuckel abgehalten haben.

Ziel dieses Seminars war zum einen das gegenseitige Kennenlernen der Teilnehmer unter sich, um Netzwerke aufzubauen und sich über Erfahrungen im Konzern, aber auch außerhalb auszutauschen. Zum anderen hatten wir diverse Programmpunkte, die die Teilnehmer in verschiedenen Methoden- und Sozialkompetenzen schulen sollten.

Ein inhaltlicher Programmpunkt der Start-up Veranstaltung war das Team Management System, wofür die Referenten geschult und akkreditiert sein müssen. Da meine Akkreditierung ein bisschen länger zurück liegt, besuchte ich eine Schulung, um mein Wissen über das Team Management System zu erweitern und zu vertiefen. Da wir bei Daimler große Fans von „Just-In-Time“, „Just-In-Sequence“ und Teamarbeit sind, war ich froh, dass Marc Tscheuschner von TMS-Zentrum in Freiburg mir eine Woche vorher einen Platz im Seminar gemeinsam mit Constanze Neuser ermöglicht hat. Somit konnte ich mein Wissen gemeinsam mit meiner Kollegin auf den aktuellsten Stand bringen. Gleichzeit habe ich viele tolle Ideen und Anregungen für den letzten Feinschliff des Trainings bekommen.

Am 19. März 2008 begann unsere Start-up Veranstaltung. Die Teilnehmer trafen nacheinander im Conference Center in Untertürkheim ein und waren zunächst beeindruckt von der tollen Location, wenn auch die Parkplatzsuche etwas schwieriger als vorherzusehen war. Zu Beginn stand das Kennenlernen auf der Tagesordnung. Danach folgte ein Vortrag über die Daimler AG und ihre Produkte, der für alle Teilnehmer äußerst interessant und spannend von der Referentin Frau Reim vorgetragen wurde. Der abschließende Vortrag zu dem Thema „Interkulturelle Sensibilisierung“ wurde von Herr Wallentin sehr interaktiv gestaltet, so dass dieser Programmpunkt bei allen Teilnehmer großen Anklang fand und manchen motivierte, selbst ins Ausland zu gehen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine von Untertürkheim ging es zu einer Werksführung in der Motorenproduktion, die von unseren überwiegend technisch-orientierten Teilnehmern mit großem Interesse entgegengenommen wurde.

Nach der Werksführung ging es mit dem Bus zum Abendessen zum Haus Lämmerbuckel. Nachdem alle Teilnehmer ihre Zimmer bezogen hatten, strömten unsere Kegelfans – gestärkt durch ein hervorragendes Abendessen – gen Kegelbahn. Angestachelt durch den Ehrgeiz einiger Teilnehmer kegelte die Gruppe bis spät in die Nacht hinein um den Tagessieg! Wir mussten jedoch feststellen, dass es ein Glück für uns war, dass das Kegeln kein Auswahlkriterium für unser Programm ist. Einige aktive Mitglieder zogen jedoch das Fußballspielen in der großen Turnhalle des Lämmerbuckels dem Kegeln vor. So verbrachten die Teilnehmer einen sehr sportlichen und abwechslungsreichen Abend im Haus Lämmerbuckel. Wir als Betreuer waren höchst zufrieden mit dem Ergebnis des ersten Seminartages.

Am nächsten morgen stand nach einem leckeren Frühstück das Team Management System auf dem Programm. Die Teilnehmer stürzten sich hoch motiviert auf die Ihnen gestellten Aufgaben. So entdeckten Sie ihre eigenen Arbeitspräferenzen, ob als informierter Berater, kreativer Innovator, entdeckender Promoter, auswählender Entwickler, zielstrebiger Organisator, systematischer Umsetzer, kontrollierende Überwacher oder unterstützender Stabilisator und stellten fest, dass verschiedene Arbeitspräferenzen in einem Team sehr unterschiedliche Auswirkungen haben können. Zudem konnten die Teilnehmer Ihre Teamrollen in kleinen Rollenspielen erforschen und gleichzeitig ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellen. Ein lustiger Nebeneffekt war die situationsbedingte Komik einzelner Teilnehmer, die uns immer wieder herzlich zum Lachen brachte. Doch war diese Trainingseinheit nicht nur darauf angelegt, seine Arbeitsweisen kennenzulernen, sondern im nächsten Schritte auch daraus Konsequenzen für die eigene Zukunft und damit Berufsplanung zu ziehen. So ergaben sich für manchen Teilnehmer neue Möglichkeiten und mitunter auch klarere Vorstellungen für die Berufswahl.

Den Abschluss des Seminars bildete das obligatorische Gruppenfoto, das wir bei eisigen Temperaturen im Schnee machten. In unserem abschließenden Feedback erhielten wir viele positive Rückmeldungen, was uns als Organisatoren und Betreuer sehr gefreut hat. Aktuell bin ich dabei die konstruktiven Anregungen in das Konzept einzuarbeiten, damit unsere zweite Gruppe im Mai davon profitieren kann. Ich freue mich auf alle Fälle auf das nächste Training und hoffe, dass unsere Teilnehmer dies auch tun.


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