Hitze, Höhenangst und IT in Singapur

Vor fast einem Jahr erfuhr ich von einem IT-Projekt für Informatikkaufleute in Singapur. Da ich mir zu Beginn der Ausbildung das Ziel gesteckt hatte, einen Auslandsaufenthalt während der Ausbildung zu absolvieren, musste ich nicht lange darüber nachdenken und schickte meine Bewerbung nach Singapur.

Die Zeit von Mai 2007 bis zum Start des Projektfachbereiches am 08. Oktober 2007 verging wie im Flug. In dieser Zeit musste ich meine Impfungen auffrischen, den Reisepass, die Aufenthaltsgenehmigung und die Arbeitserlaubnis für Singapur beantragen und mich um eine Wohnung kümmern, um nur einige Tätigkeiten zu nennen.

Blick aus meiner Wohnung - 25. StockAm 06. Oktober 2007 um 20:30 war es dann soweit, mit der Fluggesellschaft Air France flog ich über Paris Charles de Gaulle nach Singapur Changi Airport. Dort angekommen, rief ich auch gleich den in Singapur ansässigen Wohnungsvermittler an, der mir erst keine Wohnung anbieten konnte, jedoch 30 Minuten später dann doch noch ein Zimmer in einem Apartment frei hatte.

Die Wohnung lag zwar sehr nah an der bekannten Orchard Road, jedoch ziemlich weit weg von meinem Büro. Acht Wochen lang machte ich mich jeden Morgen auf einen 15-minütigen Fußmarsch zur nächsten MRT (Stadtbahn)-Station. Laufen in Singapur ist schon in kurzer Kleidung anstrengend, aber in Businesskleidung ist es eine wahre Herausforderung. An der Station angekommen wartete die nächste Herausforderung, nämlich einen Platz in einem Zugabteil zu bekommen. Zwei Stationen später war ich dann an der Haltestelle City Hall angekommen, von dort waren es dann nochmals 15 Minuten zu Fuß, jedoch in angenehm temperierten Unterführungen.

Centennial Tower, SingapurSeit Anfang Dezember wohne ich nun in der Nähe meines Büros und habe nur noch einen 10-minütigen Weg zur Arbeit. Mein Büro ist im 28. Stock des Centennial Towers im Suntec City Komplex. Die ersten Tage war es sehr ungewohnt für mich, aus dem Fenster zu blicken, da ich bis dato an ziemlicher Höhenangst litt, die ich mittlerweile beinahe komplett abgelegt habe.

In den ersten Wochen in meiner neuen Abteilung war ich damit beschäftigt, mich in die gängigen Prozesse einzuarbeiten und mir einen Überblick zu verschaffen, welche Themen und Projekte bearbeitet werden.

Mein IHK-Projekt, welches ich durchführen und dokumentieren muss, um den Abschluss zum Informatikkaufmann zu erhalten, ist ein auf Excel basierendes Tool, mit dem länderspezifische Informationen abgefragt werden können und vorher festgelegte KPI (Key Performance Indikatoren) berechnet werden.


Wie bewerten Sie diesen Artikel?
No votes yet.
Bitte warten...

Tags: , , ,

drucken

Wollen Sie wirklich das Internet ausdrucken?

Sparen Sie Papier und schonen Sie die Umwelt! Nutzen Sie die Funktionen zum Bookmarking oder zur E-Mail-Weiterleitung.

Ihre Daimler AG

Erst wenn Sie klicken, wird die Schaltfläche aktiv und stellt eine direkte Verbindung mit dem jeweiligen sozialen Netzwerk her. Hierdurch werden Daten an das jeweilige soziale Netzwerk übertragen. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzhinweise.

Lesen Sie mehr über das Blog.

Letzte Kommentare

  1. Elektrischer Omnibus: Start frei für den Mercedes-Benz eCitaro

    Klaus van Wahnen: Die Innenstädte mit Oberleitungen für Trollybusse kann ich mir nicht so recht...

  2. 20 Jahre smart: 20 years of thinking forward

    Thomas P.: der smart hat mich von Anfang an begeistert und somit hat es...

  3. 20 Jahre smart: 20 years of thinking forward

    Jingjing Wang: Wow, sehr beeindruckend. smart ist smart!

  4. Bis der TÜV uns scheidet – 1.000.000 Kilometer mit meinem E220 CDI

    Günter Moll: Langlebigkeit ist die beste Art von Ressourcen-Schonung und Umweltschutz. Leider sehen das...

  5. Bis der TÜV uns scheidet – 1.000.000 Kilometer mit meinem E220 CDI

    Hans-Beat Weiss: Hallo H. Weber weiterhin viel Freude mit ihrem Fahrzeug, leider ist...