Große Party im Mercedes-Benz Museum

Das war die Nacht der Nächte in Stuttgart. Und ich durfte live dabei sein. Bei der „Langen Nacht der Museen 2008“. Kurz nach 17 Uhr war das Briefing beendet und jeder hatte seine Aufgabe für den heutigen Abend bekommen. Ich durfte im Zelt vor dem Mercedes-Benz Museum Tickets verkaufen.

Das Wetter spielte auch einigermaßen mit. Als ich gegen halb sechs einen Blick aus dem Zelt in Richtung Museum geworfen hatte, standen dort schon einige Leute fast schon bis zur Mercedes Straße. Sie wollten alle rechtzeitig da sein, wenn es losging.

Ticketverkauf an der “Langen Nacht der Museen” Schlange vor dem Mercedes-Benz Museum

Die ersten Pendelbusse kamen dann auch pünktlich um 19 Uhr und die Massen strömten auf uns zu, um entweder Tickets zu kaufen oder die aus dem Vorverkauf erhaltenen umzutauschen. Die Stimmung war echt klasse, alle waren gut gelaunt. Verschnaufpausen gab es eigentlich keine.
Selbst als es dann auf einmal aus Eimern schüttete, ließen sich die Leute nicht abhalten, ins Museum zu kommen.

Ich habe sie nicht gezählt, aber es müssen tausende gewesen sein. Zeitweise war der Haupteingang zum Museum sogar geschlossen, so dass wir die Leute unten in die angrenzende Mercedes-Benz Niederlassung schicken mussten. So voll war es.

Als dann endlich der Feierabend in Sicht war, war ich etwas erleichtert. Denn die Füße haben mir ganz schön wehgetan. Aber als Belohnung konnte ich mir dann noch das Programm zusammen mit meiner Freundin ansehen. Und es war einfach super, muss ich sagen.

Im Atrium spielte Deutschlands bekanntestes Percussion-Ensemble „Power! Percussion“. Was die dort vollbracht haben, war einfach Super-Spitzenklasse. Ich war ja schon bei der Blue-Man Group, die auf Abwasserrohren spielten. Aber was die fünf Jungs hier gemacht haben, war echt super. Auf Leitern und Abfalltonnen haben die Klänge erzeugt, die unbeschreiblich waren.

Art Deco KaffeemaschineAnschließend schlenderte ich vorbei an einem Originalmodell der ersten Serie einer industriell gefertigten Art Deco Kaffeemaschine, blieb dann aber leider bei den Currywürsten hängen. Die Austern konnten mich nicht ganz begeistern, sahen aber lecker aus.

Zum Tanzen war ich leider zu müde, obwohl der DJ Jochen Graf vom SWR 3 seine Beats auflegte. Und die Tanzfläche füllte sich immer mehr mit gut gelaunten Gästen.
Mein Fazit für den Abend: Stuttgart war eine einzige große Party! Wir sehen uns bestimmt nächstes Jahr wieder – im Mercedes-Benz Museum.


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