Vom Virus angesteckt

Aber nicht dass sie nun glauben, dass ich mit 40 Grad Fieber im Bett liege und ich über mein Leid klagen möchte.
Ganz im Gegenteil. Dieser Virus hat mich nämlich schon vor ca. 15 Jahre ergriffen. Und seitdem lässt er mich nicht mehr los.

Die Rede ist von Sammler-Virus. Genauer gesagt: Dem Pin-Sammler-Virus. Seither ist es um mich geschehen. Es vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht an diese Dinge denken muss.
Vor allem wenn ich mal einen Kollegen sehe, der am Revers ein Pin anstecken hat. Was allerdings hier in Rastatt nur leider sehr selten vorkommt.
Dann muss ich mich gleich erkundigen wo und zu was für einer Veranstaltung der Pin heraus kam.

Und hier fängt auch die Schwierigkeit bei diesem Hobby an. Ohne Unterstützung, Informationen von Kollegen bzw. Kolleginnen kommt man bei diesem Hobby nicht weiter. Wo gibt es etwas neues, aus welchem Bereich, Wen kann man ansprechen, diese Informationen sind für dieses Hobby unerlässlich. Und natürlich auch für die Spender die man hier und da mal trifft und einem mit einem Pin für die Sammlung weiterhelfen.
Leider aber gibt es die Tendenz dass es immer weniger Pins zu Veranstaltungen oder Präsentationen gibt. Für mich als Sammler natürlich ein erschreckendes Szenario. Damit geht auch wie ich finde eine kleine Kultur die sich über die Jahrzehnte entwickelt hat, verloren.

Deshalb möchte ich es nicht versäumen diesen Artikel mit einem Aufruf an alle Führungskräfte, Marketingfachleute, Projektleiter usw. zu beenden.
Haltet dieses Sammelgebiet am leben. Und falls es den ein oder anderen Kollegen, Kollegin gibt, die Pins in ihrer Schublade liegen haben und diese nicht brauchen.
Her damit. Ein Sammlerherz freut sich bestimmt riesig darüber.